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Hier finden Sie einige wichtige Informationen zu Fachbegriffen und worauf Sie achten sollten.

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Da einige Fragen nicht sofort am Telefon zu beantworten sind, bitten wir Sie diese per Email zu stellen.

 

Energiepass

Der am meist vorkommende Begriff beim Haus oder Wohnungskauf ist der "Energieausweis" oder auch "Energiepass" genannt.

Alle Details zu diesem Energiepass, werden in Deutschland von der Energiesparverordnung (EnEV) geregelt.

Viele Informationen und Daten finde Sie auch direkt auf der Homepage der EnEV - www.enev-online.de .

Durch Inkrafttreten der EnEV ist jeder Immobilienbesitzer, der seine Immobilie verkaufen möchte, verpflichtet einen gültigen Energiepass vorzulegen.

Der Käufer hat einen gesetzlichen Anspruch auf Einsicht in den Energiepass.

Sollte der Energiepass beim Kauf nicht vorliegen, sollte dies auf jeden Fall im Kaufvertrag angegeben werden, um den Verkäufer vor Schadensersatzansprüchen zu schützen.

 

Es gibt zwei Varianten, die eine ist der Bedarfsausweis und der anderer der Verbrauchsausweis.

Bedarfsausweis - ist der Energiepass berechnet nach dem Energiebedarf des Hauses.

Verbrauchsausweis - ist der Energiepass gemessen nach dem Energieverbrauch des Hauses.

 

Der Bedarfsausweis wird nach Analyse von energetisch relevanten Bauteilen wie Fenster, Dämmung, Heizung und Baupläne erstellt.

Zudem werden detaillierte Vorschläge aufgeführt, um die Immobilie energetisch zu Sanieren.

Das Heizverhalten der Bewohner hat keinen Einfluss auf den Bedarfsausweis.

Der Bedarfsausweis sagt zudem nichts über den tatsächlichen laufenden Energiekosten aus.

Verkäufer und Eigentümer sollten sich beide Varianten ausstellen lassen, da so eine bessere Transparenz für den Käufer vorhanden ist.

Besonders beim Wohnungsverkauf sind mit detaillierte Fragen vom Käufer zu rechnen, da energetische Sanierungen am Gemeinschaftseigentum oft schwierig sind.

 

Der Verbrauchsausweis basiert auf die Heizkostenabrechnungen der letzten 3 Jahre.

Die Auswertung erfolgt durch Fachleute und ist wenig fehleranfällig.

So gibt es einen fundierten Nachweis darüber, mit welchem Energieverbrauch man bei der Immobilie rechnen muss.

Jedoch wird kritisiert, dass die Heizkostenabrechnung stark von der Menge an Bewohnern und deren Heizgewohnheiten abhängig ist.

 

Exposé

Vor dem Verkauf Ihrer Immobilie benötigen Sie ein Exposé, welches alle Daten des Verkaufsobjekts beinhaltet.

Das Exposé ist das A und O beim Verkauf der Immobilie.

Je genauer und Umfassender das Exposé, umso größer die Chance die Immobilie schnell und gewinnbringend zu verkaufen.

Das Exposé sollte Daten wie z.B. qm (Größe der Wohnfläche und des Grundstücks), Ausstattung, Verkehrsanbindungen und auch die Betriebskosten enthalten.

Für Familien ist es wichtig, ob Schulen oder Einkaufszentren in Nähe sind.

Wichtig sind aktuelle Bilder oder sogar ein kleines Video, denn das weckt Interesse.

Viele Anbieter nehmen leider nur Beispielbilder.

 

Flurkarte

Auf der Flurkarte auch Katasterkarte genannt, sind die Lage eines Grundstücks, die Bebauung und die Flur sowie Flurstücknummer eingezeichnet.

Die Flurkarte ist der Nachweis für die Existenz eines Grundstücks und besonders wichtig bei der Grundsteuer-Veranlagung oder dem Eigentumsübergang.

Die Flurkarte ist eine maßstäbliche Darstellung aller vorhandenen Liegenschaften – also Flurstücke, Grundstücke, Gebäude etc. Der Maßstab der Flurkarte wird in den meisten Stadtgebieten mit 1:500 oder 1:1000 ausgewiesen. Auf dem Lande erstellt man Flurkarten überwiegend im Maßstab 1:1.500 oder 1:2.000.

Flurkarten enthalten Angaben über Grenzen, Abmarkungen und Nummern von Flurstücken, Gemarkungs- und Gemeindegrenzen, Gebäude mit deren Nutzung und Nummer, Nutzungsarten des Bodens und Bodenschätzungsmerkmale.

Auch beim Verkauf  sollte die Flurkarte nicht fehlen.

 

Grundbuch

Im Grundbuch finden Sie alle Eigentumsverhältnisse einer Immobilie.

Dazu werden noch alle Rechte und Lasten die auf dem Grundstück liegen aufgeführt.

Das bedeutet Eigentums und Schuldverhältnisse.

Beim Grundbuch handelt es sich um ein Öffentliches Verzeichnis, welches beim jeweiligen Amtsgericht im Bezirk der Immobilie eingesehen werden kann.

Das Grundbuch besteht aus 3 Bereichen.

Im ersten Bereich sind die Eigentumsverhältnisse aufgeführt und enthält Informationen zu den Eigentümern oder Erbbauberechtigten des Grundstücks.

Im zweiten Bereich werden Beschränkungen und Belastungen der Immobilie aufgeführt.

Dazu gehören Nutzungsrechte, Wegerechte, Nießbaurechte oder Erbbaurechte.

In dritten Bereich werden Grundpfandrechte aufgeführt, wie z.B. Hypotheken oder Grundschulden.

Für jedes selbständige Grundstück gibt es ein Grundbuchblatt.

Um Einsicht in das Grundbuch einer Immobilie zu bekommen, muss man beim jeweiligen Amtsgericht einen Grundbuchauszug anfordern.

Jedoch ist die Einsicht nach §12 der Grundbuchverordnung (GBO) in das Grundbuch, nur bei einem sogenannten “berechtigten Interesse” möglich.

 Eine Privatperson muss das Interesse darlegen, wobei zb. ein Notar, Behörden oder Kreditinstitute auf Berufs wegen davon befreit sind.

 Am Ende Entscheidet das Grundbuchamt, ob das Interesse berechtigt ist oder nicht.

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